Guy of the day: Sam Claflin

Nach langer Zeit folgt in dieser Kategorie endlich mal wieder ein Eintrag. Endlich hat es ein weitere Mann in der Filmszene geschafft, meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken: Sam Claflin.






Sam Claflin erweckte meine Aufmerksamkeit, als Darsteller des querschnittsgelähmten Will Traynor, der in dem Film "Ein ganzes halbes Jahr" zusammen mit Emilia Clarke die Welt verzauberte. Zweifelsohne kann sich dieser Film in die Annalen der Liebesfilmgeschichte ganz oben einreihen.


Dies liegt nicht zuletzt an der erfrischend intensiven Darstellung der beiden Jungdarsteller. Jedoch insbesondere der von Sam Claflin, einem 30-jährigen Briten, den man bis vor Kurzem noch nicht auf dem Schirm hatte.


Doch fernab seines schauspielerischen Könnens, lässt er durch seine bescheidene und dennoch sehr charmante Art ganz sicher unzählige Frauenherzen höher schlagen. Und so auch meines.





Leider ist der sexy UK-Export bereits verheiratet - natürlich mit einer bildhübschen Schauspielerin.
Aber ich gönne es ihm und werde zukünftig genauer hinsehen, wenn ein neuer Film mit ihm veröffentlicht wird!

11.12.16 23:49, kommentieren

Verheiratet mit einem Schachweltmeister?

Heute las ich, dass der Norweger Magnus Carlsen erneut Schachweltmeister geworden ist. Den Titel verteidigt er offenbar schon seit 4 Jahren erfolgreich. Für mich, die Schach nur wenige Male in ihrem Leben gespielt hat und wenn, dann stets auf der Verliererseite sitzend, war dies auf den ersten Blick keine sonderlich spannende News.

Tatsächlich begann ich nach zwei Sätzen der Meldung zu schmunzeln, ob der eigentümlichen, fachspezifischen Formulierung des Schreibers. Ich zitiere:„…Nach zwölf regulären Partien im Fulton Market Building mit zehn Remis stand es zuvor 6:6. Herausforderer Karjakin, ein gebürtiger Ukrainer, hatte die 8. Partie gewonnen, Carlsen mit einem Sieg im 10. Duell den Tiebreak mit vier Schnellschach-Partien erzwungen…“

Bei dem Word erzwungen, musste ich besonders lachen. Vor allem angesichts des Fotos, das der Meldung angefügt war. Zwei junge, äußerlich wenig von der Natur beschenkte, Herren im stylischen Sport-/Anzugdress sehen in angestrengter Pose auf das vor ihnen liegende Schachbrett. Für einen Schachprofi oder –interessierten liest sich dies vermutlich wie ein spannender Action-Thriller. Das Adrenalin pumpt durch die Strategen unter uns, wenn Sie sich ein solches Finale auch nur vorstellen.Ich jedoch quietschte innerlich, bei dem Anblick. Ich stellte mir vor, wie wohl der Alltag eines Schachweltmeisters aussehen würde. Vermutlich würde er die meiste Zeit seines Tages über in genau dieser Position verweilen. Still denkend, einen Schachzug nach dem anderen ziehend. Schwitzend. Kämpfend. Mal gedanklich, mal auf dem Handy, mal am Tablet. Ja, das schon. Und dann, nach einem anstrengendem Tag des „Denksports“ würde man zufrieden ins Bett gehen. Oder nicht?

Mein Spott bezieht sich vermutlich vorrangig auf die Inaktivität dieser Profession. Natürlich bewegt man seine Hände, vielleicht auch mal den Kopf von der einen zur anderen Seite. Doch so richtig kann ich mich nicht mit Tätigkeiten anfreunden, die ausschließlich im Kopf stattfinden. Und dann stellte ich mir vor wie es wäre, mit einem Schachweltmeister verheiratet zu sein. Wie würde sich dies anfühlen? Müsste man als Frau eines solch geistigen Genies eher klug oder eher einfach strukturiert sein? Und wäre es nicht unabdingbar, seinen Partner in dieser Tätigkeit zu unterstützen? Und wie sähe diese Unterstützung wohl aus? Würde man nicht Stund um Stund damit zubringen, Kaffee zu kochen, seinen Nacken zu massieren und ihn zu bewundern? Und wofür würde man ihn bewundern (müssen)? Für seine Überlegenheit? Seinen Kampfgeist? Seine Disziplin?

Zugegeben – da unterscheidet sich ein Schachweltmeister kaum von einem Tennisprofi oder Skiabfahrtsläufer. Nur, dass der Schachprofi eben keine Muskeln dazu benötigt.

Jedenfalls danke ich dem Schreiberling für diese Meldung. Denn so konnte ich, ganz unverhofft, einen kurzen emotionalen Blick in die Welt eines Schachweltmeisters werfen. Und ich danke Gott, dass ich mit keinem verheiratet bin

1.12.16 10:37, kommentieren

Falsch verstandene Mutterrolle: Wie man mit Kindern Geld verdienen kann

Vor etwa 10 Jahren stieg ich – so wie fast jeder Mensch unter 80 Jahren in der westlichen Hemisphäre – ein bei Facebook. Damals noch aus Neugier erstellte ich meinen Account und bestätigte recht unkritisch Freundschaftsanfragen, die ich heute vermutlich – ohne sie überhaupt zu öffnen – direkt gelöscht hätte.


Inzwischen empfinde ich Facebook eher als eine Belastung. Die wenigen Menschen, zu denen ich über dieses Netzwerk wirklich Kontakt halten möchte, die mir also etwas bedeuten, zu denen halte ich auch Kontakt, wenn es Facebook nicht gäbe. Und all die anderen, zu denen der Kontakt langfristig abgebrochen ist? Schließlich gab es ja mal Gründe dafür. Und nicht selten fiel mir bei der einen oder anderen Kontaktaufnahme auch wieder ein, welche diese waren.


Diese und andere Gründe führten letztlich dazu, dass ich nur noch alle halbe Jahr mal einen Blick hineinwerfe.Doch jedes einzelne Mal, wenn ich meinen Blick über die neuen Statusmeldungen und Likes meines Freundeskreises schweifen lasse, begegnet mir eine Meldung von Marie L.* Eine Kollegin aus alten Zeiten, die damals nach dem Abitur kurzfristig als Aushilfskraft in einem Comicladen arbeitete. Ihr familiärer Background war vergoldet, weswegen sie nicht wirklich arbeiten musste. Und dennoch hegte sie – zumindest damals – noch große Pläne. Wollte in der Musikindustrie Fuß fassen. Später heiratete sie einen netten jungen Mann, dessen berufliche Zukunft – ebenfalls mit einem erfolgreichen Familienairbag gesegnet – gesichert war. Danach bekam sie zwei Mädchen. Eine hübsch, die andere so la la. Beide aber schlank - wie die Mama.


Alles ist bis dahin in Ordnung. Doch liest man ihren Facebook-Account wird klar, was ihr zu fehlen scheint: ein Job. Denn nahezu täglich flattern neue Modelfotos ihrer Kinder in die Neuigkeiten-Liste aller ihrer „befreundeten“ Mit-Facebooker. Mit großem Eifer scheint sie ihre beiden Töchter gut in der Model- und Fernsehwelt untergebracht zu haben und berichtet unentwegt von den Erfolgen der Mädchen. Ich will nicht sagen, dass dies nur Nachteile hat. Letztlich wird die Familie durch die beiden, gut vermarkteten Kinder, einen nicht all zu geringen monatlichen Income verzeichnen (auch wenn sie diesen vermutlich gar nicht bräuchten). Ferner gibt es Marie das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Wenngleich sie es selbst auch nicht ist, so konnte sie wenigstens ihre Töchter die nichtgelebten Träume verwirklichen sehen.


Ich finde es schade, dass sie ihr eigenes Potential nicht ausgeschöpft hat. Und ich empfinde ihre ständigen Fotobeiträge (wieder ein Shooting mit Sophie in Dubai) einfach nur noch unerträglich. Daher bitte, liebe Mütter: Die eigenen Kinder fördern? Ja, klar. Eigene Leistungen präsentieren? Ja, klar. Aber, von den Leistungen der Kinder zu „leben“? Nur, wenn ihr mich aus eurer Freundschaftsliste nehmt. Vielen Dank.

11.10.16 09:15, kommentieren

Clean und Clever Handspülmittel: Nur was für starke Nerven

Nein, bei Clean und Clever Handspülmittel ECO11 kann man nur hoffen, ein Wunder würde für die Sauberkeit des Geschirrs sorgen. Denn das Mittel selbst wirkt höchstens, wenn man gut 150 ml (ohne Witz) auf 1 Liter Spülwasser verteilt.

Ist Betrug normal?

Man ist ja schon einiges gewohnt: Abgaswerte die fingiert sind; Gammel-Döner; Käse-Imitate; gepanschte Weine; EHEC-Sprossen; geplatzte Fonds und Anlageobjekte; gefälschte Doktorarbeiten; Ärzte die keine sind; Länder die ihre Bilanz gefälscht haben (Griechenland !), um eines der Euro-Staaten zu werden; korrupte Politiker, korrupte Firmen etc. Die Liste könnte ich an dieser Stelle noch lange weiterführen. Zum Ausdruck bringen wollte ich eigentlich nur: Ja, wir werden rund um die Uhr, ständig und konsequent betrogen. Das ist nicht neu. Immerhin werden einige Fälle populär aufgedeckt. Nicht selten von Denunzianten, die aus Missgunst und eigenen Unzulänglichkeiten (siehe Fall Böhmermann) versuchen, jemandem etwas anzuhängen. Es gibt aber auch noch wirklich echten und gut recherchieren Journalismus, der mitunter solche und andere Skandale aufdeckt. Deshalb ist es meines Erachtens auch wichtig, dass man sich hin und wieder bewusst macht: Es sollte NICHT normal sein, von der Welt betrogen zu werden. Im Gegenteil - man sollte jede, noch so kleine Winzigkeit an Betrug sofort aufdecken, melden, sich wehren. Denn erst dann, erst wenn es bereits im Kleinen anstrengend und unbequem für die Nepper und Schlepper wird, wird ein Großteil davon Abstand nehmen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Was ist zu tun?

Deshalb und genau deswegen möchte ich mich heute öffentlich zu dem unverschämten Spülmittel (Clean und Clever Handspülmittel ECO11) äußern. Denn das Mittel selbst ist nur ein Teil des Betrugs. Ich hatte ursprünglich bei der Firma M.....o ein anderes Spülmittel bestellt. Nach ein paar Tagen kam eine Email mit dem Hinweis, das Spülmittel wäre nicht lieferbar. Nur wenige Tage darauf bekam ich dann aber doch ein Paket, in dem sich dann acht Flaschen des hier erwähnten Mittels befanden. Ohne auch nur einmal nach zu fragen. Natürlich monierte ich dies bei der Firma und bat darum, den Karton abholen zu lassen, und mir mein Geld zurück zu geben. Daraufhin bekam ich folgende, freundliche Worte (ich zitiere): "Das macht für uns keinen Sinn."Kein Wort des Bedauerns. Kein Wort darüber, dass es vielleicht nicht gut ist, einem Kunden ungefragt ein anderes Produkt zu schicken.Man bot mir schließlich an, ich könne die Mittel ja behalten und zahle dann nur den halben Preis. Aber wie soll ich das jetzt sagen: Wenn ich einen Prosche bestelle und bekomme stattdessen einen Nissan Micra. Will ich den Nissan Micra für den halben Preis, wenn ich doch eigentlich einen Porsche wollte?? Denn das Mittel, welches ich ursprünglich geordert hatte, war für mein Verständnis das beste Spülmittel, was ich je gesehen habe. Also behaarte ich weiterhin darauf, man möge mir bitte das Geld zurückgeben und den Karten abholen. Ansonsten würde ich vom Paypal-Verkäuferschutz gebrauch machen. Daraufhin meinte der zuständige Herr erneut, dies mache für sie keinen Sinn. Ich sollte dann einfach die Spülmittel behalten und ich bekomme mein Geld trotzdem zurück.

Freude oder Ärger?

Natürlich könnte man nun meinen, dies wäre eine nette Geste. Schließlich bekam ich ja jetzt einfach was geschenkt. Und zuerst fühlte ich mich sogar etwas schlecht dabei, die Mittel nun zu behalten. Doch als ich die erste 1l-Flasche auspackte und meinen ersten Abwasche damit erledigen wollte, ging mir ein Licht auf.Das Mittel spülte nicht. Es roch nicht. Es schäumte nicht. Es war einfach nur eine gelbe, neutrale Flüssigkeit die einfach.. ja... nichts tat. Mein Geschirr wurde und wurde nicht sauber. Das Fett klebte am Teller, wie die Motten am Licht. Und je länger ich darüber nachdachte, desto mehr erhärtete sich der Verdacht, dass man mir vielleicht nicht ganz zufällig dieses "Spülmittel" zugeschickt hat. Vermutlich hatte die Firma selbst schon längst begriffen, dass das Mittel allenfalls als Deko oder Komparse in einer Serie, aber keinesfalls als Mittel zur Säuberung von etwas dienen kann. Vielleicht hatte die Firma auch noch einen zu hohen Bestand. Tatsache ist, dass das Spülmittel, welches ich eigentlich haben wollte, sehr wohl lieferbar war. Ich erfragte dies nämlich bei der Herstellerfirma selbst nach. Die nannten mir freundlicherweise auch einen Vertrieb, bei dem ich das Mittel sofort bestellen konnte. Ohne Probleme bekam ich dieses binnen 2 Tagen zugeschickt.

Und was nun?

Mein Resümee? Es lohnt sich wirklich nicht locker zu lassen, die Dinge nicht hinzunehmen. Natürlich sind wir alles nur Menschen, machen Fehler. Aber Betrügereien sind nicht zu entschuldigen und sollten auch nicht in unser aller Alltag übergehen.

4.6.16 12:43, kommentieren

Immobilienscout24: Achtung - Betrüger willkommen!

Seit einer Weile schon beobachte ich den Immobilienmarkt in München und Umgebung, für den Fall, dass doch irgendwann mal eine bezahlbare Wohnung zum Verkauf steht. Doch, was ist schon bezahlbar?

Während in Leipzig eine nette 3-Zimmer-Wohnung für knapp 80.000 Euro zu bekommen ist, geht es in München überhaupt erst ab 350.000 Euro los. Möchte man dann noch in einer akzeptablen Gegend, ohne direkte Sicht auf eine Hauptverkehrsstraße wohnen, sind i.d.R. rund 450 - 500.000 Euro zu berappen. Nebenbei bemerkt bekommt dafür sogar schon ein schickes Häuschen in New York.

Aber nun gut - die horrenden und unmenschlichen Immobilienpreise sollen hier nicht Thema sein. Viel mehr geht es um Betrüger und deren Maschen auf Internetportalen, wie z. B. Immobilienscout24. Denn sucht man eine Wohnung oder sogar ein Haus zu einem eher niedrigen Preis und hat eine "Benachrichtigung" eingerichtet, bekommt man nur sehr, sehr selten Post.
Ist wirklich mal ein Objekt mit 3 o. 4 Zimmern bis 250.000 Euro dabei, hat dieses zumeinst einen gravierenden Haken. Der wohl beliebteste ist das Erbbaurecht oder auch die Erbpacht. Hier muss man neben dem Kaufpreis auch noch regelmäßige Miete an den Eigentümer des Grundstücks. Am Ende lohnt sich das nie!

In allen anderen Fällen kann man zu 100% davon ausgehen, dass es sich um Betrug handelt! Sollte also, z. B. in München eine 3-Zimmer-Wohnung im schicken Glockenbachviertel mit Balkon und neu renoviert 106.000 Euro kosten, sollte man sich gar nicht erst die Mühe machen, darauf zu klicken. Warum nicht?

Vier einfache Anzeichen dafür, dass es sich um Betrug handelt

Niemand der noch bei Verstand ist, verkauft heut zu Tage eine Immobilie unter Wert. Möglicherweise in Gegenden, in denen niemand wohnen will. Doch in allen Großstädten (Hamburg, München, Berlin, Düsseldorf, Köln etc.) wird man den einen Idioten nicht finden, der seine Wohnung aus Unwissenheit zu günstig verkaufen will. Vielmehr handelt es sich hierbei um ganze Verbrecherbanden, die auf internationalem Terrain (genau wird man nie wissen, woher sie eigentlich kommen) versuchen, an das Geld des willigen Käufers zu gelangen - natürlich OHNE das Objekt der Begierde (welches entweder gar nicht existiert oder welches zwar zum Verkauf steht, aber anderenorts regulär über eine Maklerfirma angeboten wird, deren Expose-Inhalt die Betrüger einfach mal geklaut und ins Netz gestellt haben) jemals zu sehen.

Bevor ich jedoch tiefer in den genaueren Ablauf der Betrugsmasche einsteige, hier noch ein paar eindeutige Hinweise darauf, dass Sie es mit Betrügern zu tun haben:

1. Das Objekt ist VIEL zu billig
Sollten sie an dem vermeintliche Schnäppchen keinen Haken finden (Erbpacht, Bau direkt neben einem Atomkraftwerk etc.) stimmt etwas nicht!

2. Der Anbieter antwortet in Englisch
Na gut - nehmen wir mal an, Sie schreiben dennoch an den theoretisch angegebenen Inhaber des super günstigen Immobilienschnäppchens. Antwortet dieser in Englisch oder einem stark gebrochenem, grammatikalisch falschem Deutsch - vergessen Sie es! Meiner Erfahrung nach ist es äußerst selten, dass Ausländer in München Objekte über ein Portal wie Immobilienscout24 verkaufen.

3. Der Anbieter möchte eine Kopie ihres Passes
Die neueste Masche ist es, dass die vermeintlichen Hausbesitzer eine Kopie ihres Passes schicken und ebenfalls - bevor man das Haus überhaupt besichtigen darf - ebenfalls eine Kopie Ihres Ausweises per Email zugeschickt haben wollen. Ich kann nur jeden Interessenten DRINGEND davon abraten! Denn erstens handelt es sich bei dem geschickten Ausweis niemals um die Person, die da drauf steht, sondern um einen Betrüger, der über die selbe Masche bereits zahlreichen anderen naiven Menschen eine Ausweiskopie aus der Tasche geluchst hat. Zum anderen wird Ihr Ausweis, ab dem Moment, wo sie ihn an eine solche Bande geschickt haben, als Referenz für weitere kriminelle Machenschaften missbraucht. Sprich: Bei einem anderen Objekt schreibt plötzlich die selbe Bande in Ihrem Namen und hängt Ihren Ausweis daran. Somit erstehlen sich die Betrüger mehr und mehr renommierte Pässe und Namen, unter deren Identität sie dann garantiert illegale Geschäfte machen. Wenn Sie Pech haben, werden Sie am Ende noch dafür rechtlich belangt!

4. Der Anbieter möchte das Geld in Bar
Es gibt nicht so viele Menschen, die 100.000 oder 200.000 Euro bar zur Hand haben und üblich ist es keinesfalls, dass man bei einem Kauf einer Immobilie diese BAR bezahlt. Schon allein dieses Faktum sollte hellhörig machen. Vor allem, wenn die Frage nach der Bezahlung bereits in der ersten Email gestellt wird!

Doch warum machen sich die Betrüger so viel Mühe - was springt für sie dabei heraus?

Interessant wird es überhaupt erst, wenn der vermeintliche Interessent trotz aller Warnzeichen den nächsten Schritt geht. Das bedeutet, die vermeintlichen Verkäufer machen einen Besichtigungstermin mit Ihnen aus, und wollen dann auch sofort bar ausgezahlt werden. Da das Objekt aber dem Betrüger gar nicht gehört, umgeht er dieses Problem auf vielfältige Weise. Entweder, er hat Probleme am Flughafen und kommt nicht weiter (z. B. wegen Zollgebühren). Hier bittet er den Käufer telefonisch um die Überweisung von mehreren Tausend Euro mit dem Versprechen, es bei Ankunft sofort zurück zu bezahlen.

Naja, dass sie das Geld nie wieder sehen muss ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen.

Es gibt noch andere Ausreden und Mittel und Wege, den Käufer zu einer spontanen Sofortzahlung zu bewegen, ohne den Verkäufer jemals gesehen zu haben.

20.1.16 13:49, kommentieren

Schokolade: Jetzt auch Milchschokolade gesund!

Wer hat es nicht, das schlechte Gewissen; wenn man eines, und noch eines. Und noch ein weiteres. Und danach noch ein Stück Schokolade verschlingt? Vor allem als Frau genießt man in aller Öffentlichkeit höchstens mal ein kleines Stück. Erst zu Hause werden die 100g-Tafeln lüsternd ausgepackt und zügig vor dem Fernseher verschlungen.

Wie sich ein „Dickmacher“ zum „Gesundmacher“ mausert

Bislang zählte die süße Köstlichkeit zu den Dickmachern. Allenfalls der dunklen Schokolade (ab 72 % Kakaoanteil) attestierte man vor ein paar Jahren schon einen gewissen Gesundheitswert. So soll Bitterschokolade gegen Herz-Kreislauferkrankungen helfen, effektiv den Blutdruck senken und gegen Depressionen und Erschöpfungszustände helfen. Es gibt sogar Studien die besagen, dass Schokolade vor Typ 2 Diabetes schützt. Alles also ein Ritterschlag, zumindest für die „schwarze“ unter den Schokoladen.


Natürlich ist es schön zu wissen, dass Schokolade – zumindest in Maßen – gesund ist. Doch immer nur Bitterschokolade? Die einen mögen sie, die anderen ertragen sie kaum. Und dann gibt es noch Menschen wie mich, die sich sagen: „Na gut, besser als nix!“ und sich den ein oder anderen Riegel gönnen. Aber, wenn ich ganz ehrlich bin – so richtig befriedigend ist dies zumeist nicht


Umso erfreuter erblickte ich eine Meldung, die mich fast einmal durch´s Büro hüpfen ließ. Ja, jetzt ist es amtlich – auch Milchschokolade hat einen schützenden Effekt!

Endlich Milchschokolade ohne Reue genießen

In einer britischen Studie mit 21.000 Teilnehmern fand man heraus, dass solche, die einen moderaten Schokoladenkonsum hatten (auch Milchschokolade!) ein wesentlich niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Hirnschlag aufwiesen. Überdies hatten sie ein 25 Prozent geringeres Risiko daran zu sterben. Selbst wenn die Leute 100g am Tag aßen, war immer noch ein schützender Effekt nachzuweisen.

Interessant daran ist allerdings, dass die Teilnehmer, die viel Schokolade aßen, sich mehr bewegten, schlanker waren und insgesamt jünger, als die Nicht-Konsumenten.

Sicherlich wird es hierzu in Kürze eine Gegenstudie geben, aber am Ende ist jede Studie für sich gesehen immer kritisch zu beäugen. Dennoch bleibt die Tatsache, dass es Briten gibt, die moderat bis viel Schokolade essen, und denen es richtig gut dabei geht.

Mir jedenfalls reicht diese eine Studie, um mich demnächst insgesamt wohler dabei zu fühlen, wenn ich ohne Scham in das Schokoladenregal meines Edekas greife und 2 – 10 Tafeln davon in meinen Wagen lege.

Halleluja!

Weitere Infos zum Thema unter

Apotheken Umschau

23.6.15 09:03, kommentieren