Schokolade: Jetzt auch Milchschokolade gesund!

Wer hat es nicht, das schlechte Gewissen; wenn man eines, und noch eines. Und noch ein weiteres. Und danach noch ein Stück Schokolade verschlingt? Vor allem als Frau genießt man in aller Öffentlichkeit höchstens mal ein kleines Stück. Erst zu Hause werden die 100g-Tafeln lüsternd ausgepackt und zügig vor dem Fernseher verschlungen.

Wie sich ein „Dickmacher“ zum „Gesundmacher“ mausert

Bislang zählte die süße Köstlichkeit zu den Dickmachern. Allenfalls der dunklen Schokolade (ab 72 % Kakaoanteil) attestierte man vor ein paar Jahren schon einen gewissen Gesundheitswert. So soll Bitterschokolade gegen Herz-Kreislauferkrankungen helfen, effektiv den Blutdruck senken und gegen Depressionen und Erschöpfungszustände helfen. Es gibt sogar Studien die besagen, dass Schokolade vor Typ 2 Diabetes schützt. Alles also ein Ritterschlag, zumindest für die „schwarze“ unter den Schokoladen.


Natürlich ist es schön zu wissen, dass Schokolade – zumindest in Maßen – gesund ist. Doch immer nur Bitterschokolade? Die einen mögen sie, die anderen ertragen sie kaum. Und dann gibt es noch Menschen wie mich, die sich sagen: „Na gut, besser als nix!“ und sich den ein oder anderen Riegel gönnen. Aber, wenn ich ganz ehrlich bin – so richtig befriedigend ist dies zumeist nicht


Umso erfreuter erblickte ich eine Meldung, die mich fast einmal durch´s Büro hüpfen ließ. Ja, jetzt ist es amtlich – auch Milchschokolade hat einen schützenden Effekt!

Endlich Milchschokolade ohne Reue genießen

In einer britischen Studie mit 21.000 Teilnehmern fand man heraus, dass solche, die einen moderaten Schokoladenkonsum hatten (auch Milchschokolade!) ein wesentlich niedrigeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Hirnschlag aufwiesen. Überdies hatten sie ein 25 Prozent geringeres Risiko daran zu sterben. Selbst wenn die Leute 100g am Tag aßen, war immer noch ein schützender Effekt nachzuweisen.

Interessant daran ist allerdings, dass die Teilnehmer, die viel Schokolade aßen, sich mehr bewegten, schlanker waren und insgesamt jünger, als die Nicht-Konsumenten.

Sicherlich wird es hierzu in Kürze eine Gegenstudie geben, aber am Ende ist jede Studie für sich gesehen immer kritisch zu beäugen. Dennoch bleibt die Tatsache, dass es Briten gibt, die moderat bis viel Schokolade essen, und denen es richtig gut dabei geht.

Mir jedenfalls reicht diese eine Studie, um mich demnächst insgesamt wohler dabei zu fühlen, wenn ich ohne Scham in das Schokoladenregal meines Edekas greife und 2 – 10 Tafeln davon in meinen Wagen lege.

Halleluja!

Weitere Infos zum Thema unter

Apotheken Umschau

23.6.15 09:03

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